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Die Kathedrale zu Valencia
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Kapelle des hl. Francisco de Borja

Neuklassischer Stil (18. Jahrhundert)
Architekten: Antonio Gilabert und Lorenzo Martínez

Bitte, hier klicken um das Bild zu vergrößernHochaltar
Der hl. Francisco de Borja steht vor der Leiche der Kaiserin Isabel. Es ist ein von Salvador Maella (1739-1819) bemaltes Ölgemälde aus dem Jahre 1787.

Angezogen wie ein “Caballero” des Jakobsordens, hebt Francisco das Tuch auf, das das Gesicht und die Händen der verstorbenen Kaiserin deckte, und erfährt dabei die Berufung Gottes, die Eitelkeiten der Welt zu verlassen.

Über dem Hochaltar
Gipsstuck: Der hl. Francisco de Xaviertritt in die Gesellschaft Jesu ein.
Bemaltes Holz. Wappenschild der Familie Borja
Statuen über dem Hochaltar
Gipsstücke, Gebetsallegorien (mit verschränkten Arme) und die Reue (mit Peitsche und Kreuz)

Bitte, hier klicken um das Bild zu vergrößernLinke Seite
Der hl. Francisco de Borja verabschiedet sich in seinem Palast von Gandía von seinen Angehörigen, um in die Gesellschaft Jesu einzutreten. Ölgemälde von Francisco de Goya

Bitte, hier klicken um das Bild zu vergrößernRechte Seite
Der schon in die Gesellschaft Jesu eingetretene hl. Francisco de Borja, steht einem unbußfertigen Sterbenden bei. Das Blut Christ beschützt den Sünder vor den Teufeln, die danach trachten, seine Seele wegzuraffen.

Beide Gemälde sind im Jahre 1788 gemalt worden.

Rippen im Gewölbe.
Gipsstücke und Allegorien der Mäßigung, der Stärke, der Berichtigung und der Gerechtigkeit.

Francisco de Borja (Gandía 1510-Rom 1572). Herzog von Gandía und Marquis von Llombay, gehörte der Familie der valencianischen Päpste: Kallistus, des 3. (Alfonso de Borja) und Alejander, des 6. (Rodrigo de Borja). Der Kaiser Karl der 5. trug ihm auf, die Leiche der Kaiserin Isabel nach Granada zu befördern. Die Ansicht ihrer Leiche flößte ihm die Idee ein, “niemals einen Herren zu bedienen, der ihm sterben müsste”. Beim Tod seiner Frau (1546) beschloss er, in die kürzlich vom hl. Ignacio de Loyola begründete Gesellschaft Jesu einzutreten. Er erhielt die Priesterweihe in Rom (1551) und wurde als dritter General der Jesuiten ernannt (1565). Er beförderte die Missionstätigkeit und die Lehrinstitutionen wie die gregorianische Universität von Rom. Sein Fest wird am 3. Oktober gefeiert.

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